2018: Rekordsommer, Rekordeinsatzzahlen, stabile Personaldecke
Mit diesen Stichworten lässt sich Teil 1 des Jahresberichts von Abteilungskommandant Martin Lang anlässlich der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Abteilung Leopoldshafen überschreiben. „Das Jahr 2018 wird uns nicht nur aufgrund des heißesten Sommers der letzten Jahre in Erinnerung bleiben, nein auch die 143 Einsätze der Abteilung haben ihre Spuren hinterlassen.“ so Lang zu Beginn seiner Ausführungen.
Thematisch zusammengefasst blickte er dann
zunächst auf das Einsatzgeschehen 2018. Neben den Hochwasser-, Unwetter- oder
den beiden Tierrettungseinsätzen ging er ausführlich auf die Serie an
Brandstiftungen in den Monaten Juli und August ein. Insbesondere der Großbrand
im Ortsteil Eggenstein blieb hier sicherlich allen in Erinnerung. Mit Stolz
könne man vermelden, dass es der Feuerwehr gelungen war die Ausbreitung so
rechtzeitig zu stoppen, dass der angrenzende Wald nicht in Mitleidenschaft
gezogen wurde. Dies sei in erster Linie dem Engagement, der guten Ausbildung
und der guten Ausstattung der Feuerwehr zu verdanken.
Dass aber auch zunächst
harmlos erscheinende Alarmierungen zu einem großen Aufwand führen können
zeigten die Einsätze im Donauring und auf dem Schmugglermeer. In beiden Fällen
„nur“ zur Erkundung alarmiert, entwickelten sich die Einsätze zu mehrstündiger
Arbeit.
Daneben war in 2018 aber auch das „normale“ Spektrum an Einsätzen zu
verzeichnen: Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen, zu einem PKW-Brand auf die
B36, mehrere Alarmierungen nach Verkehrsunfällen und eine Vielzahl an
Türöffnungen stehen zu Buche. 9 Menschen konnten aus ihrer Notlage gerettet
werden, in vier Fällen kam leider jede Hilfe zu spät.
Bei aller
Einsatztätigkeit kam aber auch die Aus- und Weiterbildung nicht zu kurz. Insgesamt
20 Einsatzkräfte nahmen an überörtlichen Ausbildungen verschiedenster Art teil.
Vom Feuerwehrgrundlehrgang oder Motorsägen-Grundkurs bis hin zum Basisseminar
Psychosoziale Notfallvorsorge war alles vertreten was zwischenzeitlich im
Feuerwehralltag gebraucht wird.
Doch auch die eigenen
Ausbildungsveranstaltungen waren immer gut besucht.
Der Personalstand der
Abteilung Leopoldshafen zeigt sich mit 47 Angehörigen in der Einsatzabteilung
konstant gleichbleibend.
Dies sei eine wichtige und gute Entwicklung, bedeute
dies doch, dass man den einen oder anderen Abgang hat auffangen können.
Auch für die Jugendfeuerwehr vermeldete er mit 31 Mitgliedern eine Steigerung um 9 Angehörige gegenüber dem Vorjahr. Besonderen Dank richtete er an dieser Stelle an die Verantwortlichen der Kindergruppe. Dank diesem besonderen Engagement gelinge es immer wieder Kinder an die Jugendfeuerwehr heranzuführen und dort auf eine Übernahme in die Einsatzabteilung vorzubereiten.
Auch der
Spielmannszug konnte mit 32 Musikerinnen und Musikern seinen Personalstand
festigen. 21 Kameraden versehen derzeit ihren Dienst in der Altersmannschaft.
Auch wenn sie am aktiven Einsatzdienst nicht mehr teilnehmen dürfen, so leisten
sie doch wertvolle Unterstützungsarbeit zur Entlastung der Einsatzabteilung.
Über den zweiten Teil des Jahresberichtes von Abteilungskommandant Lang und die weiteren Ereignisse in der Versammlung berichten wir in der nächsten Ausgabe.
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