Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Lehrsaal – Überdurchschnittliches Einsatzjahr – Gemeinschaft gepflegt – im Ortsgeschehen aktiv. Bereits schon traditionell fand am letzten Samstag des Januars die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Abteilung Leopoldshafen statt.
Bereits schon traditionell fand am letzten Samstag des Januars die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Abteilung Leopoldshafen statt. Mit 65 Anwesenden war der Lehrsaal im Feuerwehrhaus fast bis auf den letzten Platz besetzt. Abteilungskommandant Martin Lang begrüßte alle Kameradinnen und Kameraden der Abteilung. Ganz besonders die Ehrenkommandanten Willy Nees, Martin Hesselschwerdt und Richard Heger sowie Kommandant Dominik Wolf nebst Stellvertreter Thorsten Andree. Er bedankte sich für ihr Kommen und die somit gezeigte Verbundenheit zur Abteilung.
In seinem Jahresrückblick ging Lang dann zunächst auf das
Einsatzgeschehen 2019 ein. Mit 85 Alarmierungen für die Abteilung, setzte sich
der Trend der letzten Jahre fort, der eine stetige Steigerung aufzeigt. Auch die
Verteilung der Einsatzarten entsprach den Vorjahren. Über 60% der Alarmierungen
waren der Kategorie Technische Hilfeleistungen zuzuordnen. Hier wiederum
entfällt der größte Anteil auf die Alarmierungen mit dem Einsatzstichwort
„Person in Not“. Bei 5 Einsätzen konnten wir rechtzeitig Hilfe leisten, in 5
Fällen kam leider jede Hilfe zu spät. Gerade in diesen Situationen sind
mittlerweile die Helfer der Notfallseelsorge eine große Unterstützung für alle
Beteiligten, weshalb Abteilungskommandant Lang Arbeit und Einsatz ausdrücklich hervorhob.
Ebenfalls eine steigende Tendenz weisen die Alarmierungen zur Unterstützung des
Rettungsdienstes auf. Immer häufiger ist hier Mannschaft und Gerät gefordert um
einen schonenden und schnellen Transport eines Patienten aus seiner Wohnung in
den Rettungswagen zu ermöglichen. Bei den Brandeinsätzen waren die
Alarmierungen zum Brand einer Gartenhütte sowie ein Containerbrand in einer
Wohnsiedlung zu erwähnen. In beiden Fällen gestaltete sich die Herstellung der
Wasserversorgung als aufwändig und bescherte den Einsatzkräften im Nachgang
noch einiges an Aufräumarbeiten. Positiv zu erwähnen ist der Rückgang der
Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Alles in allem ein mittlerweile
„normales“ Einsatzjahr.
Um Einsätze erfolgreich und unfallfrei zu bewältigen, ist
eine stetige Ausbildung notwendig. So nahmen 2019 insgesamt 24 Kameradinnen und
Kameraden an, zum Teil mehrwöchigen, Weiterbildungsveranstaltungen in ihrer
Freizeit teil. 11 Kameraden konnten einen Lehrgang zum Bedienen des Ladekranes
erfolgreich absolvieren. Ein Kamerad konnte den Zugführerlehrgang an der
Landesfeuerwehrschule besuchen und 6 Angehörige unserer Abteilung legten
erfolgreich die Prüfungen für das Leistungsabzeichen in Silber ab.
Abteilungskommandant Lang dankte allen für das gezeigte Engagement und forderte
dazu auf hier nicht nachzulassen. Mit einem Überblick über den Stand der Umsetzungsmaßnahmen
des Feuerwehrbedarfsplanes beendete Abteilungskommandant Lang seine
Ausführungen zum Dienstgeschehen der Einsatzabteilung.
Den Beginn des zweiten Teiles seines Berichtes bildete ein
kurzer Rückblick über die Geschehnisse in der Jugendfeuerwehr, dem
Spielmannszug und der Altersabteilung. Alle drei Teilbereiche unserer Feuerwehr
erfreuen sich stetigen Zuwachses, was sicherlich nicht zuletzt auf die gute
Betreuung durch die jeweiligen Verantwortlichen zurückzuführen ist. Doch nicht nur die Pflichtthemen gehören zu unserer
Feuerwehr. Wie in den vergangenen Jahren auch, nahm auch in 2019 die
Beteiligung an verschiedenen Veranstaltungen im Ortsgeschehen einen festen
Platz im Dienstplan der Abteilung Leopoldshafen ein. So berichtete der
Abteilungskommandant über die Teilnahme am Verkaufsoffenen Sonntag des
Handwerker- und Gewerbevereines, über unseren Tag der Feuerwehr mit
Jahreshauptübung im Donauring, den Kirwemontag und den Nikolausmarkt am alten
Rathaus in Leopoldshafen. Aber auch die Unterstützung der Veranstaltung zum
Volkstrauertag, die Laubaktion im Vogelpark und die Veranstaltungen zu St.
Martin waren zu nennen. Bei all den Aktivitäten durfte auch der gesellige Teil
nicht zu kurz kommen. Beginnend mit dem Brezelwürfeln, dem Maibaumstellen, dem Maiausmarsch,
einem Paddelausflug im August, sowie dem Jahresfest der Gemeindefeuerwehr
konnte die Kameradschaft ausgiebig gepflegt und der Zusammenhalt gefördert
werden. Mit einem kurzen Ausblick auf die anstehenden Ereignisse und
Termine 2020, leitete er dann zum Schluss seines Berichtes über. Insbesondere
die Ausbildung an den neuen Gerätschaften und Fahrzeugen werde die Abteilung im
zweiten Halbjahr 2020 erheblich fordern.
Am Ende seiner Ausführungen bedankte sich Abteilungskommandant Lang bei allen Funktionsträgern, Helfern sowie ausdrücklich bei Kommandant Wolf und seinem Stellvertreter für die jederzeitige Unterstützung. Einen besonderen Dank richtete er aber auch an den Gemeinderat für die Bereitstellung der Mittel und das Engagement für eine gut funktionierende Feuerwehr. An Bürgermeister Stober und seine Mitarbeiter der Verwaltung für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese bildet die Grundlage für die umfangreiche, ehrenamtliche Arbeit einer Freiwilligen Feuerwehr. Den größten Dank richtete er jedoch an die Mitglieder der Feuerwehr und deren Angehörige. Ohne diese Unterstützung und das Verständnis wäre ein solcher Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes nicht zu leisten!
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